FAQ

Was ist ein Fernglas?

Ferngläser dienen dazu, Distanzen optisch zu überwinden und weit entfernte Objekte vergrößert dazustellen.

Welchen Zweck erfüllt das Einstellrad am Okular?

Es dient zum Dioptrienausgleich. Welchen Zweck hat das? Man muss davon ausgehen, dass wie alles beim Menschen, auch die Augen nicht die gleiche Sehstärke haben. Unterschiede von bis zu einer Dioptrie können ohne Sehhilfe durch das Gehirn ausgeglichen werden.
Bei der Verwendung eines Fernglases fällt dies allerdings auf. Hier muss der Unterschied kompensiert werden. Dazu dient der Dioptrienausgleich.
Warum gibt es dann nur einen Dioptrienausgleich? Einfache Antwort: Mehr werden nicht benötigt, da der Unterschied zwischen den Augen kompensiert werden muss.
Ein kleines Beispiel: Das linke Auge hat eine Fehlsichtigkeit von -0,5 Dpt., das rechte Auge von +0,5 Dpt. Somit muss der Dioptrienausgleich am rechten Okular auf -1 Dpt. korrigiert werden.

Warum können die Augenmuscheln herausgedreht werden?

Die Augenmuscheln sollen den optimalen Abstand zwischen Okular und dem Auge garantieren.
Warum ist das nötig? Jedes Fernglas hat einen sogenannten Augenpunkt. Dieser Punkt gibt den optimalen Abstand zwischen Auge und Okular an. Nur wenn der Augenpunkt auf die Pupille trifft, kann man mit entspanntem Auge beobachten. Das heißt, das Auge muss nicht nachfokussieren und der Ziliarmuskel der Augenlinse ist entspannt. Dies ist die Voraussetzung für ein langes und entspanntes Beobachten. Bei den meisten Ferngläsern von PENTAX liegt er zwischen 12 und 25 mm.
Der relativ hohe Augenpunkt ist wichtig für Brillenträger. Da zwischen Okular und Auge nun die Brille kommt wird der hohe Augenpunkt benötigt um das Aufeinandertreffen des Augenpunktes mit der Pupille, bzw. Augenlinse, zu garantieren.
In der Anwendung heißt das, dass bei der Benutzung eines Fernglases ohne Brille, die Augenmuscheln herausgedreht werden, bei Benutzung mit Brille hineingedreht werden.

Was muss bei der Reinigung eines Fernglases besonders beachtet werden?

Um es kurz zu sagen: Ein Fernglas sollte so gereinigt werden, dass keine Kratzer hervorgerufen werden.
Sollte das Gehäuse gereinigt werden, sollte ein schwaches Reinigungsmittel verwendet werden. Da viele Ferngläser von PENTAX mit einer schützenden Gummiarmierung versehen sind, können Reinigungsmittel auf Chlorbasis nicht verwendet werden, da diese den Gummi angreifen.
Die Linsen sollten nur mit einem weichen Tuch gereinigt werden. Von den handelsüblichen Brillenputztüchern muss abgeraten werden, da diese dazu beitragen die wichtige Vergütung im Laufe der Zeit abzutragen. Auch von der Verwendung von Glasreinigern wird abgeraten, da die Verwendeten Chemikalien die Vergütung angreifen können.
Mit Mikrofasertüchern (erhältlich bei Optikern und im Fachhandel) kann man für die Reinigung von Linsen nichts falsch machen.

Was bedeutet das Etikett „Schnee / Regen / Nebel / Wasser“?

Dieses Etikett weist auf Eigenschaften von Ferngläsern, die nicht unbedingt alltäglich sind.
Diese Ferngläser sind gegen fast jede Witterungseigenschaft geschützt: Schnee, Regen, Wasser und Nebel.
Das bedeutet, dass sie nicht nur besonders abgedichtet sind, im Allgemeinen mit einem doppelten O-Ring. Das bedeutet, dass zwei „O“-förmige Gummidichtungen hintereinander positioniert werden und somit einen doppelten Schutz gegen das Eindringen von Feuchtigkeit bietet.
Das allein reicht allerdings nicht einen optimalen Schutz zu bieten. Um ein inneres Beschlagen des Fernglases zu unterbinden, werden die so bezeichneten Ferngläser mit Stickstoff abgedrückt. Das heißt, dass die Luft im Innenraum durch Stickstoff ersetzt wird.
Warum verhindert nun Stickstoff das Beschlagen des Fernglases? Feuchtigkeit hat die Eigenschaft, sich immer an den kältesten Ort anzusetzen. Die herkömmliche Luft enthält immer eine Restfeuchte. Wenn diese Restfeuchte in einem Fernglas eingeschlossen ist, wird sie sich bei großen Temperaturunterschieden an die Linsen (der kälteste Ort) ansetzen. Das heißt, die Linsen beschlagen, das Fernglas ist für eine Weile nicht mehr zu gebrauchen.
Stickstoff enthält keine Restfeuchte. Damit kann das Fernglas, auch bei großen Temperaturunterschieden, nicht beschlagen.

Kann man als Brillenträger ein Fernglas auch ohne Brille nutzen?

Wie schon in Frage 2 erläutert ist für eine längere Beobachtungszeit es unbedingt erforderlich mit entspanntem Auge zu beobachten. Dies kann bei einem Brillenträger nur durch das Tragen einer Brille gewährleistet werden.

Wie weit muss ein Gegenstand mindestens weg sein, um ihn durch ein Fernglas scharf zu sehen?

Dies ist abhängig von der Konstruktion und Zweck des verwendeten Fernglases.
Ferngläser dienen im Allgemeinen dem Zweck, etwas zu beobachten. Hier muss zwischen einer „Nahbeobachtung“ und einer „Fernbeobachtung“ unterschieden werden. Die Ferngläser werden entsprechend Ihrer Bestimmung optimiert.
Wenn ein Fernglas für die Ferne optimiert ist, verschiebt sich die Naheinstellungsentfernung im Allgemeinen weiter weg vom Fernglas. Ist es für die Nähe optimiert, rückt die Naheinstellungsentfernung näher an das Fernglas heran.
Ein weiterer Bestimmungsfaktor ist die Vergrößerung eines Fernglases. Aus technischen Gründen kann ein Fernglas mit 20facher Vergrößerung nicht die Naheinstellung erreichen, wie ein Fernglas mit 6facher Vergrößerung.

Wie kann man die Qualität eines Fernglases überprüfen?

Kurz gesagt, indem man eine längere Zeit durch sieht. Hierbei zeigt sich die Qualität. Kann man eine längere Zeit durch ein Fernglas schauen, ohne dass die Augen ermüden?
Ein weiteres Qualitätskriterium ist die optische Qualität. Wie wird das Bild wiedergegeben? Ist es klar, stimmt der Umfang des Kontrastes, stimmt die Farbwiedergabe, treten Farbfehler (chromatische Abberationen) auf?
Liegt das Fernglas gut in der Hand, kann es gut bedient werden?
Sind alle Linsen des Fernglases mehrfach vergütet? Dies ist wichtig für die Bildqualität!

Können Ferngläser auf Stative montiert werden.

Von Hause aus erst mal nicht. Allerdings können einige Ferngläser aus dem Hause PENTAX über einen Stativadapter an einem Stativ befestigt werden.
Es stellt sich nun die Frage, wann es überhaupt sinnvoll ist ein Fernglas auf ein Stativ zu montieren. Im Allgemeinen wird man ein Fernglas nicht auf ein Stativ montieren, da es einfach unpraktisch ist auf Wanderungen, ins Theater, oder wo auch immer ein Stativ mitzuschleppen.

Allerdings gibt es Ausnahmen. Diese Ausnahmen sind:
  1. Beobachtungen mit einer hohen Vergrößerung.
    Ferngläser mit einer hohen Vergrößerung können nicht mehr ruhig gehalten werden. Das leuchtet ein, da eine minimale Bewegung des Fernglases eine enorme Auslenkung beim (weitentfernten) Beobachtungsobjekt hat.
  2. Langzeitbeobachtungen: Zum Beispiel Tier- und Vogelbeobachter liegen oft Stundenlang in Ihren Verstecken um das gewünschte Tier in einem bestimmten Moment zu erwischen. Es leuchtet ein, dass es sehr umständlich und anstrengend sein kann, das Fernglas von Hand auf der gewünschten Position zu halten.
  3. Astronomische Beobachtung: Es kommt zwar seltener vor, aber viele (spätere) Hobbyastronomen beginnen Ihre Karriere mit einem Fernglas. Da man hier im Allgemeinen mit hohen Vergrößerungen arbeitet und die Objekte bekannterweise weit weg sind, empfiehlt sich die Verwendung eines Stativs.

Wie funktioniert ein Fernglas?

Die Grundlage eines Fernglases ist das keplersche Fernrohr. Die Zeichnung rechts zeigt den prinzipiellen Aufbau eines keplerscher Fernrohrs. Wie in der Zeichnung zu erkennen ist, besteht ein Fernrohr aus zwei Linsengruppen (hier symbolisch mit zwei Linsen dargestellt). Die vordere Linsengruppe wird Objektiv genannt, die zweite Okular.
Schauen wir uns die Sache genauer an: Der Einfachheit halber betrachten wir die Aufgaben von Objektiv und Okular getrennt. Die Aufgabe des Objektivs ist es, das beobachtete Objekt abzubilden. Die Abbildung des Objektivs kommt in die sogenannte Zwischenbildebene (in der Zeichnung, der Ort an dem sich die Strahlen kreuzen). Das Okular bildet nun das Zwischenbild in das menschliche Auge ab. Dieser Vorgang vergrößert nun das Bild.
Noch eine Anmerkung für Fotografen: Ferngläser, wie auch Fernrohre werden nicht mit Brennweiten angegeben. Das hat seinen Grund: Sie sind so genannte afokale Systeme. Das heißt, sie besitzen als System keinen Brennpunkt, daher auch keine Brennweite. Wohl aber, besitzen Objektiv und Okular eine Brennweite. Die Kennzeichnung hierfür ist daher die Vergrößerung. Diese ergibt sich aus wie folgt: Vergrößerungsfaktor= Brennweite(Objektiv)/Brennweite(Okular).

Welche unterschiedlichen Bauformen gibt es bei Ferngläsern?

Man unterscheidet zwei Bauformen bei Ferngläsern: Das Porroprismenglas und das Dachkantprismenglas.
Nun stellt sich die Frage, wie unterscheiden sich die beiden Bauformen nun?
Bevor wir nun in das Innenleben der Ferngläser einsteigen, beginnen wir mit der äußeren Betrachtung. Wenn man ein Porroprismenglas in die Hand nimmt, fällt sofort auf, dass dieses voluminöser und größer ist. Dies ist bedingt durch das Prisma.

Auf der Zeichnung links sieht man den prinzipiellen Aufbau eines Porroprismas. Es ist leicht zu erkennen, dass der Aufbau sehr platzintensiv ist. Aus diesem Grund haben Porroprismenläser die charakteristische Form, eines sehr ausladenden Objektivtubus, der sich in einer Stufe zum Okular hin verjüngt. Diese Bauweise hat auf Jahrzehnte die Form der Ferngläser geprägt.
Der Vorteil eines Porroprismenglas ist, dass für eine hohe optische Qualität ein geringerer Aufwand getrieben werden muss. Die Prismen können mit einem geringeren Aufwand hergestellt werden, auf eine Vergütung der Prismen kann aufgrund des Strahlengangs verzichtet werden.
Die zweite Gruppe Ferngläser, sind die Dachkantprismengläser. Dachkantprismenferngläser zeichnen sich durch eine schlankere Bauweise aus. Dies wird durch die spezielle Konstruktion des Dachkantprisma erreicht. (s. Abb. links)

Durch diese Konstruktion wird erreicht, dass der Lichtstrahl scheinbar gerade durch das Fernglas geht. Dabei wird der Strahl im Prisma so umgelenkt, dass diese Wirkung entsteht.

Dieses Prisma erlaubt auch „kleinste“ Bauweisen von Ferngläsern.
Wo viel Licht, da ist auch Schatten. Die Produktion der Prismen ist erheblich aufwendiger. Sie müssen präziser geschliffen und poliert werden.
Aufgrund des komplexeren Strahlengangs des Lichtes durch das Prisma müssen diese speziell vergütet werden, um eine Reduzierung der Bildqualität zu vermeiden.
Die Toleranzen für ein optimales Ergebnis sind äußerst gering. Das heißt, preiswerte Dachkantprismengläser können oft nicht mit der Qualität von Porroprismengläser mit einem vergleichbaren Preis mithalten.

Was ist der Bildwinkel?

Der Bildwinkel gibt den eingrenzenden Winkel des Sehfeldes an. Man misst den Winkel zwischen dem linken und den rechten Rand des Sichtfeldes.
Der Bildwinkel hängt direkt mit der Vergrößerung und der Eingangsöffnung eines Fernglases zusammen. Man kann sagen, je höher die Vergrößerung und die Eingangsöffnung eines Fernglases ist, desto geringer ist der Bildwinkel.
Der Vorteil der Angabe des Bildwinkels ist, dass das sogenannte Sehfeld auf jede Entfernung berechnet werden kann. Was ist das Sehfeld? Das Sehfeld ist ebenfalls eine gebräuchliche Angabe bei Ferngläsern. Hier wird allerdings angegeben, wie breit man ein Bild auf 1000 m (in UK meist auf 1000 Yards).
Um ein Gespür für den Bildwinkel eines Fernglases zu bekommen muss man wissen, dass der Mensch in etwa einen Bildwinkel von 120° hat, indem er alles bewusst wahrnimmt. Ein Fernglas mit der Vergrößerung 10fach und einer Eingangsöffnung von 50 mm hat in etwa einen Bildwinkel von 5,0° (Beispiel hier PENTAX DCF ED 10x50).

Wofür steht (z. B.) 10x50?

Diese Zahlen beschreiben das Fernglas. Zuerst, was sagen einem diese Zahlen? Die erste Zahl (10x) beschreibt die Vergrößerung des Fernglases. In diesem Beispiel hat das Fernglas eine Vergrößerung von 10. Als Faustregel gilt: Objekte, die man in 1000 Meter Entfernung betrachtet, erscheinen als ob sie nur 100 Meter entfernt sind.
Die zweite Zahl gibt den Durchmesser der Eingangsöffnung an, sprich den Durchmesser der Objektivlinse. Dies ist wichtig, um abschätzen zu können, wie sich ein Fernglas bei schlechteren Lichtverhältnissen verhält. Je größer die Eingangsöffnung ist, desto mehr Licht kann „eingesammelt“ und dem Beobachter zur Verfügung gestellt werden, das heißt, ein helleres Bild liefern.
Diese beiden Werte dienen auch als Grundlage zur Berechnung von einer Reihe von Werten, die mehr oder weniger Sinnvoll sind, z. B. Dämmerungszahl, relative Lichtstärke, Austrittspupille.
Auch sagen diese beiden Werte nichts über die Qualität des Fernglases aus. Man bekommt keinerlei Information darüber, was für Glas wurde verwendet, wie und welche Linsen wurden vergütet, was für ein Prisma wurde verwendet, wie wurde dieses verarbeitet, usw.

Für welche Zwecke können Ferngläser verwendet werden?

Der Hauptzweck einer Fernglases ist natürlich beobachten. Allerdings gibt es hier jede Menge an Unterschieden. Handelt es sich um einen Jäger, der in der Dämmerung im Hochsitz sitzt und auf die Wildsau wartet, oder ist es der Vogelbeobachter der in der Mittagssonne eine Drossel im Gebüsch beobachtet. Das sind nur zwei Beispiele, die zwar in der freien Natur Platz finden, allerdings unterschiedliche Anforderungen an das Fernglas haben.
Der Jäger, der im Hochsitz Platz nimmt, benötigt erst einmal ein Fernglas, mit dem er sich einen Überblick über die Lichtung verschaffen kann. Das heißt, er benötigt ein Fernglas, das eher einen großen Bildwinkel hat, um einen weiten Bereich zu überblicken. Da das Wild eher in der Dämmerung aus dem schützenden Wald tritt, benötigt er auch ein Fernglas, mit einer hohen Eingangsöffnung, damit er auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch etwas erkennen kann.
Der Vogelkundler benötigt eher ein Fernglas mit einer hohen Vergrößerung, da er möglichst alle Details des Vogels erkennen möchte. Da er oft recht lange durch die Natur wandern muss, um an seinen Beobachtungspunkt zu kommen, bevorzugt er auch ein relativ leichtes Fernglas.
Egal, für welchen Zweck ein Fernglas verwendet wird, alle sollten eines gemeinsam haben: Die höchstmögliche Qualität der Optik. Es ist gleich, ob ein Jäger, ein Birdwatcher, ein Wanderer oder ein Astronom. Alle wollen Sie die bestmögliche Qualität und das kann nur durch die Verwendung von entsprechendem Glas, Prismen und Vergütungen garantiert werden.

Gibt es ein universelles Fernglas?

Wie aus Frage 13 hervorgeht, gibt es eigentlich kein universelles Fernglas.
Allerdings geht man hier auch von speziellen Fällen aus. Geht man vom „Otto Normalverbraucher“ aus, gibt es schon Ferngläser die allgemein eingesetzt werden können. Hier ist es eine Frage vom Preis und meist von der Größe, was man haben möchte.
Wenn man ein Fernglas für die Freizeit, sprich z. B. zum Spazieren gehen braucht, empfehlen sich kleine, kompakte Ferngläser. Diese sind mist nicht sehr schwer, passen in die Jackentasche und warten oftmals mit einer überraschend guten Optik auf.

Was bedeutet Phasenvergütung/Phase Coating?

Die Phasenvergütung ist eine spezielle Beschichtung der Dachkantprismen, die eine optimale Bildwiedergabe ermöglicht.
Was steckt nun dahinter? Im Gegensatz zu einem Porroprisma haben wir bei einem Dachkantprisma mit einigen Herausforderungen zu kämpfen. Ein Dachkantprisma weist als erstes mehr Reflexionen auf als ein Porroprisma und wegen des Reflexionswinkels wird auch keine Totalreflexion erreicht. Das heißt, Licht geht auf dem Weg durch das Prisma verloren. Das ist eine Aufgabe der Phasenvergütung dies zu verhindern.
Die andere Aufgabe ist es die Bildqualität durch das Prisma zu retten. Es ist Allgemein bekannt, dass Licht eine Welle ist. Nun haben Wellen die Eigenschaft, dass sie bei Reflexionen die Laufzeit nicht beibehalten, das heißt, sie gehen aus Phase. Da, wie schon weiter oben erwähnt, das Licht auf seinem Weg durch ein Dachkantprismen viele Reflexionen durchläuft, wird die Phasenverschiebung immer stärker. Ohne Phasenvergütung wären Bilder kontrastarm, die Farbwiedergabe schlecht und eine gewisse Unschärfe wäre auch bemerkbar.
Wie überall, unterscheiden sich je nach Preis und Qualität auch die Vergütungen der Prismen. Die Qualität der Vergütungen unterscheidet sich anhand der verwendeten Materialien und verarbeitenden Verfahren. Die verwendeten Materialien für eine Vergütung sind Aluminium und Silber. Da Silber ein höheres Reflexionvermögen aufweist, als Aluminium, korrigiert es die beiden genannten Fehler effektiver. Die Materialien werden bei günstigen und mittleren Ferngläsern auf das Prisma aufgedampft.
Prismen von Ferngläser der oberen Preisklasse werden ebenfalls mit Silber vergütet, allerdings

Die Frage muss ich im Moment noch offen lassen, da ich ehrlich gesagt nicht so genau weiß wie ich da ran gehen soll.

Wie schwer ist ein Fernglas?

Hier gibt es große Unterschiede, die durch Bauart und Größe definiert sind.
Kompakte Ferngläser liegen zwischen 250 Gramm und 300 Gramm. Dies macht hier auch Sinn, da diese Ferngläser immer dabei sein sollen. Daher dürfen sie nicht zu schwer sein, sonst stören sie in der Tasche und es wird auf Dauer unangenehm sie mit sich herum zu tragen.
Die nächste Größe, die sogenannten Semi-Kompakten Ferngläser sind größer und haben somit auch ein höheres Gewicht. Diese wiegen zwischen 350 Gramm und 500 Gramm. Der Vorteil dieser Bauart ist, dass ein Kompromiss zwischen Gewicht und optischer Leistung gefunden wird. Die Verbesserung der optischen Leistung geht einher mit der Verwendung von qualitativ hochwertigen optischen Gläsern, die aufgrund der Herstellung auch ein höheres Gewicht mit sich bringen. Auch die Eingangsöffnung ist größer als bei den kompakten Ferngläsern, also sind die Linsen entsprechend größer und somit auch das Gewicht.
Die Königsklasse, die „Full-Size“ Ferngläser sind die schwersten von allen Ferngläsern. Hier beginnt das Gewicht bei etwa 660 Gramm und ist nach oben offen. Bei PENTAX enden diese bei etwa 1500 Gramm. Dies ist bedingt durch die relativ hohen Eingangsöffnungen (bis zu 60 mm) und hohen Vergrößerungen (bis zu 20fach). Hier müssen mehr Linsen verbaut werden, das bedeutet Gewicht!

Wozu dient das Stellrad zwischen den Okularen?

Dieses Stellrad dient zur Fokussierung des Fernglases.
Um dies genauer zu verstehen, muss man wissen, dass es nach wie vor Fixfokusferngläser gibt. Diese erscheinen auf den ersten Blick komfortabel, da das lästige scharf stellen wegfällt.
Allerdings übernimmt das Auge das fokussieren. Das heißt, wie schon in Frage 2 erläutert, es kann nicht mehr unter allen Umständen mit einem entspannten Auge beobachtet werden. Daher kann es, bei langer Beobachtungsdauer, zu Kopfschmerzen kommen.
Durch das Fokussieren entgehen wir diesem Problem. Egal, wie weit das zu beobachtende Objekt entfernt ist, es kann immer mit entspanntem Auge beobachtet werden.

Wie viele Linsen sind in einem Fernglas enthalten?

Auch hier ist es abhängig vom Fernglas. Je nach Preisklasse und Bauform zwischen 6 und 12 Linsen, die in Linsengruppen zusammengefasst sind.

Unser Kundendienst ist per E-Mail erreichbar.

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